Man schrieb den 24. März, Tatort Restaurant Meilihof, das Essen Spaghettata wie schon beim letzten Besuch, war wieder ausgezeichnet. Danach, pünktlich um 20 Uhr, eröffnete Maria die siebte Generalversammlung.

Unter anderem stand die Wahl von Katrin Müller-Rüegg als neue, schon erprobte Dirigentin an. Man musste die Hände nicht in die Höhe halten, denn man brauchte sie zum Applaudieren.

Etwas zäher gestaltete sich die Suche nach einer neuen Aktuarin, denn Michaela wollte leider unbedingt den Vorstand verlassen. Glücklicherweise konnten wir nach langem hin und her Cécile dazu überreden als neue Aktuarin zu uns in den Vorstand zu kommen. Sie hat sich prächtig bei uns eingelebt. Sie hat auch die Feuertaufe beim Kochen mit Bravour bestanden.

Dann war ja klar, das grosse Thema dieser GV würde das kommende Chränzli in Anspruch nehmen, vor allem die Ressort-Verteilung musste geregelt werden.

Maria machte das ausgezeichnet, brachte sie doch einen Plan mit, wo man sich für ein Amt melden konnte und zu meiner Überraschung waren die einzelnen Ressorts schnell verteilt. Nach der GV wartete noch ein feines Dessert auf uns und „na e chli Schnädere mitenand und dänn isch de Alass au scho wieder verbi.“

Neben dem Chränzli stand noch ein weiterer Auftritt bevor:  Michaela hatte angeregt, ob wir bereit wären, im Meilihof an einem Samstag im Mai zusammen mit den Bewohnern verschiedene Lieder zu singen.

Die Proben bis anhin begannen fast immer mit einem Lied, da kamen immer wieder die Laute Wau, Wau, Wau vor, ich dachte wir hätten noch einen Auftritt in einem Hundeheim und ich wüsste nichts davon. Erst als wir mit den Liedern fürs Chränzli zu üben begannen, wurde mir klar, dass es zu unserem Repertoir gehört.

Bei den Proben zum Meilihof-Singen war ich noch dabei und konnte die Freude der Bewohner mit uns zu singen miterleben. Am Fest war ich dann aber in den Ferien und kann nur vom Hörensagen berichten, dass es ein voller Erfolg gewesen sei..

Den Grillhöck zu organisieren war dieses Jahr nicht leicht, musste Ueli mir doch eine Absage erteilen und am Montag vor dem Höck kam auch noch die Absage von der Waldhütte in Uerzlikon.

Aber am Mittwoch war alles bereit im Karlihof, dank dem Entgegenkommen von Kari Burkhard.

Nach dem Apéro konnten wir uns an die Türlersee Güggeli und die selbst gemachten feinen Salate und Desserts heranmachen.

Mit Musik geht alles besser, das bewiesen Benni und Peter. Wir konnten Lieder wünschen, sie spielten, wir sangen und schunkelten dazu.

Danach folgte der Auftritt von Andrea Berg, die extra zu meinem Geburtstag eingeflogen wurde, begleitet vom Frauenchor. Andrea Berg in einem super Mini, in Netzstrümpfen und diese Haare, Wahnsinn!  Ich konnte mich fast nicht mehr erholen. Das war natürlich für mich der Höhepunkt des Abends, denn in drei Anläufen brachte ich es nicht fertig, dass dieses Lied an einem Chränzli gesungen wurde.

Es war schon einiges nach Mitternacht, als die Lichter ausgingen und ein tolles Fest der Vergangenheit angehörte.

Die Sommerferien waren gekommen und wir hatten ein Programm für die singlosen Mittwochabende zusammengestellt.

Da war das Minigolf, acht Spieler machten sich mit mehr oder weniger Erfolg an die Bahnen heran, denn im Gegensatz zum letzten Jahr spielte das Wetter super mit und am Schluss bei einem Bier philosophiert man , wo man hätte besser spielen können.

Das Treffen bei Wädi auf dem Bauernhof war ein Hit für Gross und Klein, denn es gab so vieles zu bestaunen: die Traktoren von Wädi und von Cyrill, ein altes Motorrad, Postvelo und noch allerlei andere Dinge.

Zum Schluss konnte jeder seine selbst mitgebrachten Sachen auf den Grill legen und am langen Tisch mit den andern essen. Danke für eure Organsation Wädi und Cyrill .Vielleicht könnte man ja  diesen Anlass diesen Sommer wiederholen.

Dann war noch das Treffen in der Bäsebeiz Sternen, das Sandra betreut hat. Das Wetter war grauselig und ich muss ehrlich sagen, ich habe nicht daran geglaubt, dass jemand diesen Termin wahrnimmt. Aber es gab dann doch ein paar Unentwegte, die sich dort trafen und es auch lustig hatten. Wie könnte es anders sein, wenn Sandra dabei ist.

Am vierten singfreien Mittwoch zog es viele Chörler nach Windisch. Dort erwartete uns Flurin, der im Openair Theater „Dällebach Kari“ sein  schauspielerisches Talent zeigte. Wir alle waren einer Meinung, der Weg in den Aargau hat sich gelohnt.

Nach den Sommerferien begann die harte Zeit des Probens.

Die Lieder fürs Chränzli wurden vorgestellt und alle hatten eigentlich Freude, dass das Lied „Circle of Life“ dabei war. Mit dem waren wir doch erfolgreich in Cham. Aber wie sich herausstellte, bereitete uns Elten John einiges Kopfzerbrechen, da alles ein bisschen anders tönen sollte.

23./24. September: Probe-Wochenende in Höchenschwand im schönen Schwarzwald.

Es war dieses Mal ein bisschen anders: Statt drei nahm Katrin vier Proben ins Programm, was alle gut fanden und es sich am Chränzli sicher bezahlt gemacht hat.

In der Mittagspause gingen einige die Strohskulpturen im Nachbardorf anschauen, was sehr interssant gewesen sei.

Der Apéro in der Hubertus Stuben läutete den Samstagabend ein. Beim Essen hatte es nicht wenige, die nicht mehr wussten, was sie bestellt hatten! Alzheimer lässt grüssen, aber kein Problem, ich zog meine Liste hervor und alle bekamen das richtige Futter.

Nach dem Essen in der Hubertus Stuben steuerten wir das Tanzlokal auf der andern Strassenseite an. Im Nu war eine gute Stimmung und man konnte, wenn man wollte, eine kesse Sohle aufs Parkett legen, die Bar war plötzlich in Schweizer Hand.

Zu später Stunde kreuzte auch noch eine Gemeindearbeiterin mit einem

Pylon, Leitkegel oder wie mir säged, emene Strassetöggel uf em Chopf und auffälliger Achselpolsterung in der Bar auf. Von dem Moment an gehörte das Lokal Sandra. Mich wunderte nur, dass sie keine Strassen-Absperrung unter den Armen hielt.

Am Sonntag wurde nochmals hart geprobt und um 17 Uhr nahmen alle den Heimweg unter die Räder.

Zwei schöne Tage gingen schnell vorbei.

17./18. November: Jetzt kamen die Tage der Wahrheit, die Tenüwahl war dieses Jahr kein grosses Thema, denn mit der Post denkt man sofort an Gelb.

Katrin strahlte auf der Bühne bei ihrem ersten Chränzli eine solche Ruhe und Gelassenheit aus, dass wir unser Bestes geben konnten. Die Lieder fanden grossen Anklang beim Publikum und die Solisten, Ursula, Bea, Benno, Bruno und Marcello ernteten tosenden Applaus für ihre Auftritte. Es braucht schon ein wenig Mut vor so vielen Zuhörern auswendig zu singen. An dieser Stelle auch ein Dankeschön den vier Jungs, die uns so super begleitet haben. Auch nicht vergessen möchte ich den Moderator Claudio Rütimann, der witzig durch

die Veranstaltungen führte.

Ein Novum war die Versteigerung eines E-Bikes durch Bruno Vogel, das dem Verein die stolze Summe von 1200.- Fr. einbrachte. Ich hoffe nur, dass Maria das Geschenk von Markus auch genug würdigt und es alle Tage benutzt anstelle des Autos.

Am Sonntag noch alles sauber machen, zusammen im Leuen Mittagessen und mein zehntes, sehr erfolgreiches Chränzli ist schon wieder passé.

Der Chlaushöck fand im Chillechäller in Kappel statt.

Titin und Elsbeth machten einen Superjob! Dekoration, Essen und Trinken stellten sie bereit und wir konnten nur noch am gedeckten Tisch Platz nehmen.

Im Laufe des Abends wurden noch Bilder vom Chränzli gezeigt und ich muss sagen, es hatte ganz gelungene und lustigeAufnahmen dabei, die Lacher waren so vorprogrammiert. Auch ohne den Besuch vom Chlaus war es ein schöner Abend.

So, das war mein Bericht, ich denke immer, dass er dieses Jahr kürzer wird  und am Schluss sind es doch wieder vier Seiten, die ihr über euch ergehen lassen müsst.

Ich wünsche uns allen ein erlebnisreiches 2018 und in diesem Sinne toi ,toi, toi

 

Marcel Brun